Die Stiftung Warentest ist eine gemeinnützige, bundesweite Verbraucherorganisation. Als bekannteste Stiftung Deutschlands verfolgt sie das Ziel, Produkte und Dienstleistungen verschiedener Anbieter zu vergleichen und unabhängige Testurteile zu fällen.
Weil die Stiftung durch Steuermittel gefördert wird, schätzen Verbraucher ihre Neutralität und vertrauen ihren Urteilen besonders.
Was die Stiftung Warentest über den Stromanbieter eprimo sagt, welche Urteile über die Jahre gefällt wurden und wie der Anbieter im Test abschneidet, haben wir hier für Sie zusammengefasst.
Wichtig vorab:
Die Stiftung Warentest führt regelmäßig Anbieter-Tests durch. Weil sich die Preise und Angebote im Markt jedoch schnell ändern können, sind Testergebnisse nach einen paar Jahren nicht mehr aussagekräftig.
Halten Sie deshalb immer nach aktuellen Testurteilen Ausschau. Was letztes Jahr galt, muss nicht zwingend auch dieses Jahr gelten.
Auf dieser Seite finden Sie alle Test-Urteile zum Anbieter eprimo. Sobald ein neuer Test durchgeführt wird, werden die Ergebnisse hier veröffentlicht.
Die eprimo GmbH ist ein bundesweiter Energiediscounter, der ca. 1,9 Millionen deutsche Haushalte mit Ökostrom und klimaneutralem Gas versorgt. Der Anbieter wird regelmäßig vom TÜV Nord geprüft und ist im südhessischen Raum der Strom-Grundversorger.
Im August 2024 wurde eine Untersuchung von Stiftung Warentest zu dynamischen Stromtarifen durchgeführt, bei der eprimo mit dem PrimaKlima Dynamic ebenfalls getestet wurde.
Andere Test-Urteile, die von der Stiftung Warentest zu eprimo abgegeben wurden, liegen bereits weit zurück. In 2015 wurde der Wärmepumpen-Stromtarif bewertet und in 2012 ein Urteil zum Öko-Stromtarif „Prima Klima“ gefällt. Dementsprechend sind die Ergebnisse nur begrenzt auf das aktuelle Angebot des Unternehmens übertragbar.
Um Ihnen eine aktuelle Einschätzung über eprimo zu geben, haben wir das Angebot genau unter die Lupe genommen und Kundenerfahrungen gesammelt.
Wie seriös das Angebot ist, ob es sich für Sie lohnt und welche konkreten Erfahrungen und Bewertungen abgegeben wurden, lesen Sie hier: eprimo: Erfahrungen, Bewertung und Test.
Im August 2024 hat die Stiftung Warentest 20 dynamische Stromtarife untersucht, darunter auch den PrimaKlima Dynamic von eprimo.
Die Testergebnisse zeigten, dass die jährlichen Fixkosten (ohne Berücksichtigung der variablen Börsenstrompreise) für einen Musterhaushalt mit 3.500 kWh Jahresverbrauch bei diesem Tarif bei etwa 814 Euro lagen.
Dies setzt sich aus einem monatlichen Grundpreis von 7,06 Euro (84,72 Euro jährlich) und Zusatzkosten von 20,83 Cent pro verbrauchter Kilowattstunde zusammen.
Die Stiftung Warentest stellte daher fest, dass dynamische Stromtarife wie der PrimaKlima Dynamic besonders für Haushalte mit hohem Stromverbrauch und der Möglichkeit, diesen flexibel zu steuern, attraktiv sein können.
Beispielsweise können Besitzer von Elektroautos oder Wärmepumpen durch die Verlagerung ihres Stromverbrauchs in Zeiten niedriger Börsenstrompreise ihre Energiekosten senken.
Allerdings variieren die Fixkosten und Vertragsbedingungen zwischen den Anbietern erheblich, weshalb ein sorgfältiger Vergleich der Tarife empfohlen wird.
Hinweis:
Es ist wichtig zu beachten, dass die tatsächlichen Gesamtkosten bei dynamischen Tarifen von den aktuellen Börsenstrompreisen und dem individuellen Verbrauchsverhalten abhängen. Daher sollten Interessenten prüfen, inwieweit sie ihren Stromverbrauch in günstigere Zeitfenster verlagern können, um von den Vorteilen solcher Tarife optimal zu profitieren.
Für diesen Test hat die Stiftung Warentest im März 2015 die Wärmepumpen-Stromtarife von 26 verschiedenen Anbietern verglichen. Dabei wurde auch auf regionale Preise eingegangen. Das Angebot von eprimo wurde somit für 20 verschiedene Orte analysiert.
Den günstigsten Tarif bot eprimo laut Test in Stralsund an, die höchsten Kosten gab es in Hannover. Die Preise lagen dabei zwischen 1.525 € und 1.886 €, was je nach Region also eine Preisspanne von bis zu 361 € bedeutete.
Die regionalen Preise wurden mit denen des Grundversorgers verglichen, um jeweils die Kostenersparnisse für die unterschiedlichen Anbieter zu ermitteln. Die Grundlage der Berechnung war ein Stromverbrauch von 4.000 kWh zum Hochtarif und ein Verbrauch von 10.000 kWh zum Niedertarif.
Nach verschiedenen Regionen gefiltert, lag die Ersparnis des eprimo Tarifs im Mittelfeld. Es gab deutlich günstigere Tarife aber auch sehr viele teurere.
Eine wichtige Einschränkung bei eprimo hat die Stiftung Warentest jedoch hervorgehoben: Der Stromtarif ließ sich damals nur über das Verivox-Portal abschließen. Dies trifft heute nicht mehr zu.
Alle Stromtarife des Anbieters lassen sich derzeit auch über die eprimo-Website abschließen.
Im Februar 2012 hat die Stiftung Warentest 19 verschiedene Ökostrom-Anbieter verglichen und bewertet. Die Auswahl der Ökostrom-Angebote beschränkte sich dabei ausschließlich auf Tarife mit einer maximalen Vertragslaufzeit von 6 Monate. Anbieter, die neben Ökostrom-Tarifen auch Kohle- oder Atomstrom anboten, wurden ausgeschlossen.
Die Preiskalkulation der einzelnen Tarife hat die Stiftung Warentest auf Grundlage eines jährlichen Stromverbrauchs von 3.000 kWh erstellt.
Die Bewertungskriterien waren dabei die folgenden:
Vergleichen Sie die Tarifkosten, um den besten Preis für Ihre Energieversorgung zu finden.
Beachten Sie die Tarifbedingungen, wie Kündigungsfrist, Mindestlaufzeit und Preisgarantie, um Flexibilität und Sicherheit zu gewährleisten.
Achten Sie auf Auszeichnungen und Zertifikate, die die Qualität und Nachhaltigkeit des Anbieters belegen.
Berücksichtigen Sie das ökologische Engagement des Anbieters, um eine nachhaltige Entscheidung zu treffen.
Die Tarifkosten aller Anbieter lagen zwischen 732 € und 854 €. Mit 788 € lag der Ökostrom-Tarif „Prima Klima“ von eprimo also im Mittelfeld.
Die schlechteste Note bei den Tarifbedingungen lag bei 3,5 (befriedigend) und die beste bei 2,2 (gut). In diesem Vergleich erreichte eprimo mit „Prima Klima“ direkt hinter Vattenfall (Easy Natur Privat) den 2. Platz mit der Note 2,5 (gut).
Im Bereich „ökologisches Engagement“ bekam eprimo jedoch nur das Urteil „schwach“. Laut Stiftung Warentest lag hier zwar eine ausreichende Zertifizierung des Ökostroms vor, jedoch haben ein paar wichtige Elemente gefehlt:
Zum einen investierte eprimo nicht aktiv in den Ausbau erneuerbarer Energien und zum anderen gab es keinen Hinweis auf die Art oder Anzahl von Strom-Erzeugungsanlagen. Viele Anbieter bauen z. B. PV Anlagen oder Blockheizkraftwerke und speisen den erzeugten Strom ins Netz ein. Bei eprimo gab es hierzu keine Hinweise.
Seit diesem Test hat sich einiges verändert. Inzwischen hat eprimo einen „Grünstromcommunity Tarif“, bei dem eprimo pro verbrauchter kWh Strom 0,3 Cent in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert. Die Strom-Erzeugungsanlagen sind dabei große Freiflächen-PV-Anlagen.
Die Urteile der Stiftung Warentest zum Anbieter eprimo sind leider nur bedingt geeignet, um den Anbieter und seine aktuellen Angebote zu bewerten. Die Testurteile liegen zum Teil schon über 12 Jahre zurück. Für eine akkurate Einschätzung bedarf es daher weiterer Tests und Ergebnisse.
In unserem Testbericht haben wir eprimo genau analysiert sowie Bewertungen und Erfahrungsberichte gesammelt. Der Testbericht wird laufend aktualisiert und Veränderungen bei den Angeboten neu bewertet.
Zum Testbericht: eprimo: Erfahrungen, Bewertung und Test.
Mehr Informationen zum aktuellen Angebot finden Sie auch auf der Website des Anbieters.
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